Posts Tagged ‘Banksy’

Banksy mal wieder kritisch – Simpsons Intro

Dienstag, Februar 22nd, 2011

Für Simpsons-Fans nichts neues: Die Kultserie zeigt täglich als besonderes Highlight einen anderen Vorspann.

Banksy scheint dies auf den Plan gebracht zu haben, ein eigenes Intro zu produzieren und direkt auf seinem Banksy-Kanal von YouTube hochzuladen. Die Message des Videos geht in Richtung der Billig-Produktionen in Niedriglohn-Ländern, die im Video sehr direkt und unverblümt aufgenommen wird.

Unnötig zu erwähnen, dass die Simpsons-Serie zum Teil in Südkorea produziert wird und auch viele Fanartikel dort hergestellt werden. Viel Spaß beim Anschauen!

Straßenkunst: Das letzte Stiefkind der Bildenden Kunst

Dienstag, Februar 22nd, 2011

Mein Buchtipp der Woche:

Straßenkunst: Das letzte Stiefkind der Bildenden Kunst

Erschienen bei:

TASCHEN
Trespass. A History of Uncommissioned Urban Art
Seno, Ethel (Editor)
McCormick, Carlo
Hardcover
23.5 x 32 cm
320 Seiten
29.99 EUR

Beschreibung:

Graffiti und nicht-sanktionierte Kunst – von den lokalen Ursprüngen zum globalen Phänomen

In den letzten Jahren wurde die Straßenkunst zunehmend kühner, schmuckvoller, raffinierter und – vielfach auch – akzeptabler. Dennoch bleibt die nicht-sanktionierte Kunst im öffentlichen Raum das Problemkind des kulturellen Ausdrucks, das letzte Stiefkind der Bildenden Kunst. Außerdem wurde sie zu einem weltweiten Phänomen des 21. Jahrhunderts.

In Zusammenarbeit mit den präsentierten Künstlern entstanden, erkundet Trespass Aufstieg und globale Verbreitung von Graffiti und urbaner Kunst; behandelt werden die Schlüsselfiguren, Ereignisse und Strömungen der Selbstdarstellung im öffentlichen Raum und die Geschichte von urbaner Rückgewinnung, Protesthaltung und ungesetzlicher Ausführung. Trespass ist das erste Buch, das die ganze historische Tragweite, globale Dimension und technische Entwicklung der Straßenkunst präsentiert, zusammen mit den Hauptwerken von 150 Künstlern – vier Generationen visionärer Outlaws wie Jean Tinguely, Spencer Tunick, Keith Haring, Os Gemeos, Jenny Holzer, Barry McGee, Gordon Matta-Clark, Shepard Fairey, Blu, Billbord Liberation Front, Guerilla Girls und Banksy. Hinzu kommen Dutzende bisher unveröffentlichter Fotos von seit langem nicht mehr existierenden Arbeiten und legendären, kurzlebigen urbanen Kunstwerken.

Enthält außerdem:
*Unveröffentlichte Abbildungen der Straßenkunst von Keith Haring und Jean-Michel Basquiat *Unveröffentlichte Fotos von Martha Cooper, Autorin des legendären Buchs Subway Art
*Unveröffentlichte Fotos aus den Privatarchiven ausgewählter Künstler
*Scharfsinnige Essays von Anne Pasternak (Direktorin von Creative Time, einem Fonds für Kunst im öffentlichen Raum) und des Bürgerrechtsanwalts Tony Serra
*Special feature: exklusives Vorwort von Banksy

Über die Autorin/den Autor:

Carlo McCormick ist in New York zu Hause und Popkulturkritiker und Chefredakteur des Paper Magazine. Er ist der Autor zahlreicher Bücher, Monografien und Kataloge zu zeitgenössischer Kunst und Künstlern, u. a. Beautiful Losers: Contemporary Art und Street Culture, The Downtown Book: The New York Art Scene 1974-1984, Dondi White: Style Master General. Er hat außerdem für Art in America, Art News, Artforum, Spin, Vice und zahllose andere Publikationen geschrieben.

Über den Kurator:

Marc und Sara Schiller gründeten 2001 das Wooster Collective, eine Website, auf der die vergängliche Kunst aus den Straßen in aller Welt gezeigt und gewürdigt wird. Das Kollektiv, das im New Yorker Stadtteil SoHo angesiedelt

Über die Herausgeberin/den Herausgeber:

Ethel Seno fand nach ihrem Studienabschluss am College of Letters der Wesleyan University zu TASCHEN. Sie arbeitete mit William Claxton zusammen an Jazzlife und New Orleans 1960 und mit David LaChapelle an Artists & Prostitutes und Heaven to Hell. Sie ist in Tokio aufgewachsen, fühlt sich am wohlsten in urbanen Großstädten und wohnt derzeit in Los Angeles.

Was macht eigentlich… Banksy?

Sonntag, September 5th, 2010

Also, es scheint, als ob sich Banksy in letzter Zeit mit der Ölpest im Golf von Mexiko auseinander gesetzt hat… auf seiner>> Seite << findet man derzeit neue Bilder dazu! Hätte mich auch gewundert, wenn diesbezüglich nichts von ihm gekommen wäre…

Und dann ist noch ein Video vom legendären Glastonbury Festival aufgetaucht, in dem ein “Hippi” (man vermutet, dargestellt von Banksy selbst) eine nette Unterhaltung mit Charly führt, der seinerseits gerne England anführen würde… ich habe den Eindruck, würde Charly seinen Rat befolgen (“Re-hemp-ify the UK together”), hätte er vielleicht gar keine so schlechte Chancen!

Banksy: Hat er oder hat er nicht?!?

Sonntag, August 15th, 2010

In London ist jetzt im Innenhof eines Pubs ein Graffiti aufgetaucht, was verdächtig nach einem Banky aussieht. Doch sicher ist man sich da nicht… Die Überwachungskamera des Pubs hat zwar einen Typen mit Hoody aufgenommen, aber das heißt noch lange nicht, dass es Banksy war… doch selbst wenn man mehr sehen würde: da niemand weiß, wie Banksy aussieht, könnte man mit einem Gesicht eh nichts anfangen ;-) Somit ist bisher noch nicht geklärt, ob Banksy tatsächlich selbst Hand angelegt hat.

Aber das Graffiti ist meiner Meinung nach gelungen, egal ob nun vom Gr0ßmeister persönlich oder nicht!

Banksy Movie “Exit Through the Gift Shop” in Frankfurt/Main

Mittwoch, August 11th, 2010

Aufgepasst Banksy Fans: am 13.08. könnt ihr endlich Banksy’s Film “Exit Through the Gift Shop” in Frankfurt/Main sehen.

Der Film wird im Open Air Kino im Brentanobad um 21:00 Uhr gezeigt – also Termin vormerken und dann nichts wie hin. Ich selbst kann ihn mir leider nicht anschauen – bin ausgerechnet an diesem Freitag nicht da! Wünsche aber allen viel Spaß, die ihn sehen können, anschauen lohnt sich sicherlich!

Das Brentanobad findet ihr im:

Rödelheimer Parkweg, 60489 Frankfurt – Rödelheim

Und hier nochmal das Video, als kleine Einstimmung ;-)

Banksy: Wall and Piece

Dienstag, August 3rd, 2010

Wer seine eigene Banksy Graffiti Sammlung zuhause haben möchte, sollte überlegen, sich dieses Buch zuzulegen. Darin hat der Künstler Banksy (viele) seiner Werke selbst zusammengestellt – für Banksy Liebhaber ein MUSS!

Hier einige Infos zu dem Buch:

Pressestimmen:

“People look at an oil painting and admire the use of brushstrokes to convey meaning. People look at a graffiti painting and admire the use of a drainpipe to gain access.”
–Banksy

“Since spotting my first few Banksies I have been desperately seeking out more. They make me smile and feel optimistic about the possibilities of shared dreams and common ownership.”
–Simon Hattenstone, Guardian

Kurzbeschreibung:

The collected works of Britain’s most wanted artist.
Artistic genius, political activist, painter and decorator, mythic legend or notorious graffiti artist? The work of Banksy is unmistakable, except maybe when it’s squatting in the Tate or New York’s Metropolitan Museum. Banksy is responsible for decorating the streets, walls, bridges and zoos of towns and cities throughout the world.
Witty and subversive, his stencils show monkeys with weapons of mass destruction, policeman with smiley faces, rats with drills and umbrellas. His statements, incitements, ironies and epigrams are by turns intelligent and cheeky comments on everything from the monarchy and capitalism to the war in Iraq and farm animals.

Mehr Infos über das Buch findest Du hier: “Wall and Piece

Sentationeller Podcast über Street Artist Banksy

Dienstag, Juli 6th, 2010

Auf der Seite “Bayern 2” habe ich eine sehr schöne “Kriminalgeschichte” zwischen Street-Art und Street-Verrat gefunden, als Podcast. Ein Privatermittler auf der Suche nach Banksy, dem englischen Graffiti Künstler, der seine Identität bis heute erfolgreich geheim gehalten hat.

Ich finde, der Podcast ist richtig gut gemacht, es macht total Spaß zuzuhören, darum wollte ich ihn euch auch zugänglich machen – viel Spaß beim Zuhören! Der Download dauert leider etwas, allerdings lohnt sich das Warten ;-)

Interview mit Robbo, und seine Sicht auf den “Street Fight” mit Banksy

Mittwoch, Juni 16th, 2010

Das Art&Cultur Magazin “Juxtapoz” konnte ein exklusives Interview mit Robbo führen, dem englischen Graffiti Künstler, der eigentlich schon fast in “Rente” ist, aber durch Banksy, dem Graffiti Phantom wieder auf den Plan gebracht wurde. Wie ja bereits berichtet, startete Banksy eine Graffiti Attacke auf eines der ersten Graffitis von Robbo, der sich natürlich nicht lange Bitten lies und zum Gegenschlag ausholte.

In diesem Interview berichtet Robbo nun, wie das Ganze angefangen hat, und was vermutlich Banksy’s Beweggründe waren – in seinen Augen einfach eine PR Aktion rechtzeitig vor Banksy’s neuen Film… interessante Theorie.

Aber nicht nur dieser Teil des Interviews sind interessant zu lesen, Robbo erzählt auch munter über seinen Background, seine Einstellung zu Graffiti und was er gerade so macht – lesen lohnt sich… einfach hier klicken!

Banksy vs. Warhol – der Popart Effekt

Freitag, Juni 11th, 2010

Im Londoner “Hospital” findet derzeit eine Gegenüberstellung Banksy vs. Andy Warhol statt. Da war es wohl kein Zufall, dass am Morgen nach der Ausstellungseröffnung ein Marylin Monroe Kopf auf dem Gehweg aufgesprüht war. Angebracht von Banksy selbst, versteht sich!

Nachdem Banksy in letzter Zeit eher im Ausland auf sich aufmerksam gemacht hat, scheint er derzeit wieder mehr in seinem Heimatland England aufzutreten – sehr zur Freude der Engländer, versteht sich auch von selbst.

Bis zum 1. September kann man nun in dem Londoner Ausstellungraum “The Hospital” zwei Ikonen in der direkten Gegenüberstellung bewundern: Die etablierte Lichtgestalt des Popart, Andy Warhol und der “Robin Hood” der Street Art, Banksy, der ja strikt aus dem Verborgenen aktiv wird.


Wie das Art-Magazin zu berichten weiß, dreht sich die Ausstellung um Gleichheiten und Gegensätze beider Künstler:

“Die Ausstellung zeigt erstmals, wie sehr sich Banksy aus der Warholschen Bildwelt bedient, und sie enthüllt die feinen Nuancen, die er sich dabei erlaubt. Da hängt die „Marilyn“ Andy Warhols neben einem scheinbaren Abbild ihrer selbst. Auf den beiden Siebdrucken scheint das Frauengesicht auf den ersten Blick identisch: die toupierten gelben Haare, das rosa Gesicht – doch der Mund ist anders: Warhol bildet den Kirschmund der Monroe ab, während er bei Banksy schräg wirkt, vielleicht ein bisschen grantig, eben so wie bei einem wohlbekannten Mädchen aus Croydon. Aus „Marilyn“ von 1967 ist „Kate Moss (Black)“ von 2005 geworden. Hier spielt Banksy mit unserer auf Kenntnis und Erwartung basierenden Sehroutine. Im ersten Moment dominieren die Gemeinsamkeiten, und im nächsten kann man vor lauter Unterschieden plötzlich keine mehr entdecken.”

Jedoch finden sich durchaus auch Parallelen zwischen beiden Künstlern: beide haben einen zynischen Blick auf die Welt des Konsums gerichtet. Man nehme nur Warhols berühmte Suppendosen-Bilder, mit denen er offensichtlich den Reklame-Götzen auf die Füße treten wollte. Banksy griff diese Idee 2005 auf und zog die englische Billig-Supermarktkette “TESCO” durch den Kakao. Statt aber auf Luxus zu setzen, greift er die in der Zeit groß gewordene “Billig, Billiger, am Billigsten” Mentalität auf und bildete eine TESCO Suppe ab. Eines dieser Drucke hängte Banksy übrigens ungefragt im New Yorker MoMA auf.

Dann wäre da noch die verschiedene Interpretation von “Queen Elizabeth”. Warhol zieht in diesem Falle eine wohlwollende Darstellung vor, während Banksy eher eine Satire auf die Monarchie wählt (aus der Nähe sehen manche Dinge eben ganz anders aus!).


Allerdings zeigt die Ausstellung aber den großen Unterschied der beiden Künstler: während Warhol sich auch selbst mal gerne in Szene setzt, agiert Banksy nach wie vor nur aus dem Untergrund und bis heute weiß die Öffentlichkeit nicht, wer er wirklich ist.

Und noch mehr Banksy…

Donnerstag, Mai 13th, 2010
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