Art-Burg Freiburg

Juli 6th, 2010

International tätige Künstler präsentieren sich und ihre Arbeit im Rahmen verschiedener Programmpunkte in Freiburg auf dem „Art-Burg” Festival vom 9. Juli bis zum 11. Juli.

Unter anderem sind Herakut, CASE, Stefan Strumbel, Oliver Rath, Schmelz und die Künstlergruppe NewYorkLovesMe.

Hier das Programm im Überblick:

9. Juli 20 Uhr Vernissage mit herakut und Stefan Strumbel /Galerie für neue Kunst Springmann, Schusterstraße 25/ die Künstler sind anwesend

22 Uhr Aftershow Party

10. Juli ab 15 Uhr Live StreetArt + Workshop mit Case / UB Freiburg, Sedanstraße,
in Kooperation mit dem ZMF, Die Freiburger Hip Hop Crew Qult, Frederik Heisler Band, Perry Robinson, Maddis’son Brass Band, Jelle van der Zee Band und Agent Schwiech.

11. Juli 22 Uhr FIFA Finale Party

NYLM (Pop Art und Party, Disco und Electro) + herakut, Stefan Strumbel, Oliver Rath,
Schmelz/ ZMF Spiegelzelt

Eintritt € 9,- / Karten bei allen bekannten Vorverkaufsstellen.
Die Künstler sind anwesend.

Alle Infos zum Open Wall Projekt (Samstag, 11.Juli 2010) im Rahmen des Art Burg Festivals und Anmeldung hier im Forum auf hiphopfreiburg.de

Gefunden auf ilovegraffiti.de

Sentationeller Podcast über Street Artist Banksy

Juli 6th, 2010

Auf der Seite “Bayern 2” habe ich eine sehr schöne “Kriminalgeschichte” zwischen Street-Art und Street-Verrat gefunden, als Podcast. Ein Privatermittler auf der Suche nach Banksy, dem englischen Graffiti Künstler, der seine Identität bis heute erfolgreich geheim gehalten hat.

Ich finde, der Podcast ist richtig gut gemacht, es macht total Spaß zuzuhören, darum wollte ich ihn euch auch zugänglich machen – viel Spaß beim Zuhören! Der Download dauert leider etwas, allerdings lohnt sich das Warten ;-)

Abseits vom Fußball – Street Art in Kapstadt

Juni 30th, 2010

Derzeit ist in Südafrika bekanntermaßen ja der “Fußball-Teufel” los… was mich auf die Idee brachte, mal zu schauen, was z.B. Kapstadt an Street Art zu bieten hat. Nach ausgiebiger Recherche im Web kann ich euch tatsächlich ein paar Bilder und Hintergrund Infos präsentieren.

Offenbar gibt es in Kapstadt besonders im District Six viele inspirierende und interessante Graffitis. Von der Cape Peninsula University of Technology ausgehend kann man in diesem Stadtteil besonders auf seine Kosten kommen, wenn man auf der Suche nach Graffiti ist.
Hier gibt es Graffitis mit Massai zu sehen, Interpretationen von zeitgenössischem afrikanischen Lifestyle, Abbildungen von südafrikanischen Politikern wie Nelson Mandela oder Steven Biko sowie Graffitis und Malereien über gesellschaftskritische Themen wie der Schutz von Menschenrechten, Freiheit und Ehre.

In Zeiten von Unsicherheit und Verfall, sendet Kapstadts ‚Urban Art‘ eine wichtige Botschaft aus.  Ein Großteil der Graffitis in Kapstadt beschäftigen sich mit aktuellen Themen und Problemen – den Dingen, die wichtig sind.
Ein Gemälde an der Upper Darling Street zeigt Nelson Mandela, Steven Biko, Cissie Gool und Imam Haron. Auf der anderen Seite des Gemäldes sind drei weitere Figuren zu sehen, die die Anhänger der vier Helden darstellen. Eine der Figuren ist ein Mädchen mit einem Buch in der Hand – ein Symbol dafür, wie dringend ausgebildete Menschen in Südafrika gebraucht werden.
Daneben beschäftigen sich hier viele Graffiti mit dem in Südafrika besonders brisantem Thema “die Rechte von Flüchtlingen”. Es finden sich immer wieder Botschaften für Widerstand und Kampf für Menschenrechte.

Hier eine kleine Auswahl, die neben den ersten Themen auch die “Fun-Seite” zeigen soll:

Graffiti Bild der Killerpilze auf ebay zu ersteigern

Juni 24th, 2010

Beim „Umsonst & Draussen“-Festival am Wochenende in Würzburg haben die Killerpilze nicht nur ihr Publikum zum Toben gebracht, sondern auch ein kleines Geschenk für die Festivalbetreiber hinterlassen: Jo, Fabi und Mäx haben sich auf einem Graffiti der Würzburger Künstlerin Miss Manou verewigt.

Das Bild von den Killerpilzen hat sie extra für diesen Anlass gesprayt. Der Band hat’s super gefallen: „Sehr geil“, hat Jo darübergeschrieben.

Das Graffiti-Bild kann man ab sofort auf ebay (klicke auf ebay, um direkt zur Auktion zu gelangen) ersteigern. Der Erlös kommt dem Festival zugute.

http://cgi.ebay.de/KILLERPILZE-Graffiti-Leinwand-Autogrammen-YEAH-/190409008186?cmd=ViewItem&pt=Poster&hash=item2c5542e43a

Gefunden in “MainPost

Die Tür ins Nichts – Berthier’s Door

Juni 22nd, 2010

Der Blog “interweb3000″ berichtete vor einigen Tagen über eine erstaunliche Straßeninstallation in Paris, die bereits über 4 Jahren dort überstanden hat!

2006 haben dort die Künstler Julien Berthier und Simon Boudvin einfach eine neue Tür an eine sonst leere Hauswand angebracht, inklusive Türschild. Seit dem laufen täglich viele Passanten an ihr vorbei, anscheinend wird sie von der Stadtreinigung sogar von Graffiti Schmierereien befreit…

Auf “interblog3000” kann der ganze Artikel nachgelesen werden, unterlegt mit Bildern, die die Entstehung des Kunststückes zeigen.

Street Art – Ein kleiner “Ratgeber” in Sachen Graffiti Street Art

Juni 18th, 2010

Wer etwas mehr über Street Art lernen und lesen möchte, der findet in diesem Buch vielleicht das, was er sucht:

“Street Art”, vom Autor Johannes Strahl zusammengefasste Pocket Art!

Hier die offizielle Kurzbeschreibung:

An “Street Art” und Graffiti beißt sich die Kunstgeschichte die Zähne aus: Sie sind Phänomene ohne Epoche, Kunst, die auf der Straße stattfindet, in aller Öffentlichkeit, fernab aller Ausstellungshäuser und am Rande der Legalität. Geprägt durch das Inoffizielle taucht sie zu allen Zeiten und an allen Orten auf – von den Bildern, Botschaften und Namen in Pompeji bis hin zu aufwändig besprayten und beklebten Mauern und Zugwaggons unserer Zeit. Allgegenwärtig, ehrlich, unverwüstlich, anonym, jugendlich – diese umstrittene Kunst geht von Menschen aus, die unakademische Bilder schaffen wollen, Botschaften transportieren. Lernen sie hier die Street Art in ihren unterschiedlichen Dimensionen und Betrachtungsweisen kennen, und gewinnen Sie einen tiefen Einblick in Schönheit, Witz, Provokation und Argumente dieser vielleicht elementarsten aller Kunstformen.

Der Verlag über das Buch:

Praktisches Format für die Mantel- oder Handtasche mit hochwertigen Abbildungen, Textkästen zu den wichtigsten Persönlichkeiten und Strömungen, fachlich fundierten Texten sowie einem Glossar zu den wichtigsten Begriffen in der Kunst und Register.

Interview mit Robbo, und seine Sicht auf den “Street Fight” mit Banksy

Juni 16th, 2010

Das Art&Cultur Magazin “Juxtapoz” konnte ein exklusives Interview mit Robbo führen, dem englischen Graffiti Künstler, der eigentlich schon fast in “Rente” ist, aber durch Banksy, dem Graffiti Phantom wieder auf den Plan gebracht wurde. Wie ja bereits berichtet, startete Banksy eine Graffiti Attacke auf eines der ersten Graffitis von Robbo, der sich natürlich nicht lange Bitten lies und zum Gegenschlag ausholte.

In diesem Interview berichtet Robbo nun, wie das Ganze angefangen hat, und was vermutlich Banksy’s Beweggründe waren – in seinen Augen einfach eine PR Aktion rechtzeitig vor Banksy’s neuen Film… interessante Theorie.

Aber nicht nur dieser Teil des Interviews sind interessant zu lesen, Robbo erzählt auch munter über seinen Background, seine Einstellung zu Graffiti und was er gerade so macht – lesen lohnt sich… einfach hier klicken!

L’Atlas in Wien tätig

Juni 13th, 2010

Wie man derzeit auf der Seite “wienweb.at” nachlesen kann, gestaltet der französische Graffiti Künstler gerade einen Teil der Street Art Passage Vienna im quartier21. Diese ist zu finden im 7. Bezirk und verbindet die Breite Gasse mit dem Museumsquartier. Er wird dort noch bis Ende Juni sein weltweit bekanntes “Tape Graffiti” in die Passage integrieren.

Ursprünglich orientierte sich L’Atlas am klassischen Graffiti, bevor er die arabische Kalligrafie für sich entdeckte. Seine Werke zeichnen sich mittlerweile durch geometrische Muster aus, die offensichtlich an die Kufi-Schrift angelehnt ist. Seit einigen Jahren benutzt L’Atlas für seine Werke Klebeband, was ihn wohl zu einem Pionier dieses Graffiti Zweiges macht.

Besucht L’Atlas offizielle Homepage hier, es lohnt sich!

Banksy vs. Warhol – der Popart Effekt

Juni 11th, 2010

Im Londoner “Hospital” findet derzeit eine Gegenüberstellung Banksy vs. Andy Warhol statt. Da war es wohl kein Zufall, dass am Morgen nach der Ausstellungseröffnung ein Marylin Monroe Kopf auf dem Gehweg aufgesprüht war. Angebracht von Banksy selbst, versteht sich!

Nachdem Banksy in letzter Zeit eher im Ausland auf sich aufmerksam gemacht hat, scheint er derzeit wieder mehr in seinem Heimatland England aufzutreten – sehr zur Freude der Engländer, versteht sich auch von selbst.

Bis zum 1. September kann man nun in dem Londoner Ausstellungraum “The Hospital” zwei Ikonen in der direkten Gegenüberstellung bewundern: Die etablierte Lichtgestalt des Popart, Andy Warhol und der “Robin Hood” der Street Art, Banksy, der ja strikt aus dem Verborgenen aktiv wird.


Wie das Art-Magazin zu berichten weiß, dreht sich die Ausstellung um Gleichheiten und Gegensätze beider Künstler:

“Die Ausstellung zeigt erstmals, wie sehr sich Banksy aus der Warholschen Bildwelt bedient, und sie enthüllt die feinen Nuancen, die er sich dabei erlaubt. Da hängt die „Marilyn“ Andy Warhols neben einem scheinbaren Abbild ihrer selbst. Auf den beiden Siebdrucken scheint das Frauengesicht auf den ersten Blick identisch: die toupierten gelben Haare, das rosa Gesicht – doch der Mund ist anders: Warhol bildet den Kirschmund der Monroe ab, während er bei Banksy schräg wirkt, vielleicht ein bisschen grantig, eben so wie bei einem wohlbekannten Mädchen aus Croydon. Aus „Marilyn“ von 1967 ist „Kate Moss (Black)“ von 2005 geworden. Hier spielt Banksy mit unserer auf Kenntnis und Erwartung basierenden Sehroutine. Im ersten Moment dominieren die Gemeinsamkeiten, und im nächsten kann man vor lauter Unterschieden plötzlich keine mehr entdecken.”

Jedoch finden sich durchaus auch Parallelen zwischen beiden Künstlern: beide haben einen zynischen Blick auf die Welt des Konsums gerichtet. Man nehme nur Warhols berühmte Suppendosen-Bilder, mit denen er offensichtlich den Reklame-Götzen auf die Füße treten wollte. Banksy griff diese Idee 2005 auf und zog die englische Billig-Supermarktkette “TESCO” durch den Kakao. Statt aber auf Luxus zu setzen, greift er die in der Zeit groß gewordene “Billig, Billiger, am Billigsten” Mentalität auf und bildete eine TESCO Suppe ab. Eines dieser Drucke hängte Banksy übrigens ungefragt im New Yorker MoMA auf.

Dann wäre da noch die verschiedene Interpretation von “Queen Elizabeth”. Warhol zieht in diesem Falle eine wohlwollende Darstellung vor, während Banksy eher eine Satire auf die Monarchie wählt (aus der Nähe sehen manche Dinge eben ganz anders aus!).


Allerdings zeigt die Ausstellung aber den großen Unterschied der beiden Künstler: während Warhol sich auch selbst mal gerne in Szene setzt, agiert Banksy nach wie vor nur aus dem Untergrund und bis heute weiß die Öffentlichkeit nicht, wer er wirklich ist.

Neues Graffiti Buch über Banksy: Something to S(pr)ay

Juni 9th, 2010

Ulrich Blanché hat etwas über Banksy zu sagen in seinem neuen Buch “Something to S(pr)ay: Der Street Artist Banksy”

Wen fasziniert Banksy nicht, mit seinen Guerilla Aktionen hält er die Welt in Atem! Nun hat der Autor Ulrich Blanché die erste kunstwissenschaftliche Studie über Banksy herausgebracht.

Hier die offizielle Kurzbeschreibung:

Mit Sprühdose, Pinsel oder Textmarker machen sie sich künstlerisch nicht nur die Straße zu eigen: Street Art Artivisten. Der britische Ex-Graffiti-Sprüher Banksy – ein Pseudonym – ist ein Meister dieser neuen Kunst-Spielart mit alten Wurzeln. Er changiert zwischen Posse und Provokation und ironisiert mit seinen Stencils und Guerilla-Aktionen bekannte Marken und Motive. Der Begriff Street Art hat sich mittlerweile für die unerlaubte wie heterogene Bilderflut in internationalen Großstädten gegenüber Post Graffiti, Guerilla Art oder Urban Art durchgesetzt. Street Art ist ein urbanes Statement gegen kommerziell erzeugten Massengeschmack und bürgerlichen common sense, das anarchistisch-kreative Denkanstöße gibt. Ulrich Blanché widmet sich dem Werk Banksys aus kunstwissenschaftlicher Perspektive und liefert damit die erste Studie dieser Art. Er geht auf Banksys Umgang mit dem urbanen Raum ein und bespricht ausgewählte Arbeiten ikonografisch, materialkundlich und ideengeschichtlich. Der Autor diskutiert die Entwicklung von Street Art aus Graffiti, deren Bezüge zu Pop Art, Dadaismus oder Land Art und stellt Pioniere und wichtige Vertreter der Street Art wie Blek le Rat, Shepard Fairey (Obey) und Marc Jenkins vor.

Mehr Informationen erhältst Du, wenn Du auf das Bild klickst.

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