Archive for the ‘Graffiti Künstler’ Category

Banksy mal wieder kritisch – Simpsons Intro

Dienstag, Februar 22nd, 2011

Für Simpsons-Fans nichts neues: Die Kultserie zeigt täglich als besonderes Highlight einen anderen Vorspann.

Banksy scheint dies auf den Plan gebracht zu haben, ein eigenes Intro zu produzieren und direkt auf seinem Banksy-Kanal von YouTube hochzuladen. Die Message des Videos geht in Richtung der Billig-Produktionen in Niedriglohn-Ländern, die im Video sehr direkt und unverblümt aufgenommen wird.

Unnötig zu erwähnen, dass die Simpsons-Serie zum Teil in Südkorea produziert wird und auch viele Fanartikel dort hergestellt werden. Viel Spaß beim Anschauen!

Was macht eigentlich… Banksy?

Sonntag, September 5th, 2010

Also, es scheint, als ob sich Banksy in letzter Zeit mit der Ölpest im Golf von Mexiko auseinander gesetzt hat… auf seiner>> Seite << findet man derzeit neue Bilder dazu! Hätte mich auch gewundert, wenn diesbezüglich nichts von ihm gekommen wäre…

Und dann ist noch ein Video vom legendären Glastonbury Festival aufgetaucht, in dem ein “Hippi” (man vermutet, dargestellt von Banksy selbst) eine nette Unterhaltung mit Charly führt, der seinerseits gerne England anführen würde… ich habe den Eindruck, würde Charly seinen Rat befolgen (“Re-hemp-ify the UK together”), hätte er vielleicht gar keine so schlechte Chancen!

Banksy: Hat er oder hat er nicht?!?

Sonntag, August 15th, 2010

In London ist jetzt im Innenhof eines Pubs ein Graffiti aufgetaucht, was verdächtig nach einem Banky aussieht. Doch sicher ist man sich da nicht… Die Überwachungskamera des Pubs hat zwar einen Typen mit Hoody aufgenommen, aber das heißt noch lange nicht, dass es Banksy war… doch selbst wenn man mehr sehen würde: da niemand weiß, wie Banksy aussieht, könnte man mit einem Gesicht eh nichts anfangen ;-) Somit ist bisher noch nicht geklärt, ob Banksy tatsächlich selbst Hand angelegt hat.

Aber das Graffiti ist meiner Meinung nach gelungen, egal ob nun vom Gr0ßmeister persönlich oder nicht!

Neues Video von BLU: BIG BANG BIG BOOM

Samstag, Juli 24th, 2010

Street Artist BLU hat ein neues Video veröffentlicht, und ich muss sagen, Hut ab… Anhand “bewegter” Graffiti Bilder (sog. Stop-Motion-Film) nimmt er sich des Themas “Evolution und deren Konsequenzen” an – recht gelungen wie ich finde! Je näher sich das Video dem Ende neigt, desto abgefahrener entwickelt sich die ganze Sache, bis man am Ende wieder da landet, wo alles angefangen hat. Wahnsinn.

BIG BANG BIG BOOM – the new wall-painted animation by BLU from blu on Vimeo.

L’Atlas in Wien tätig

Sonntag, Juni 13th, 2010

Wie man derzeit auf der Seite “wienweb.at” nachlesen kann, gestaltet der französische Graffiti Künstler gerade einen Teil der Street Art Passage Vienna im quartier21. Diese ist zu finden im 7. Bezirk und verbindet die Breite Gasse mit dem Museumsquartier. Er wird dort noch bis Ende Juni sein weltweit bekanntes “Tape Graffiti” in die Passage integrieren.

Ursprünglich orientierte sich L’Atlas am klassischen Graffiti, bevor er die arabische Kalligrafie für sich entdeckte. Seine Werke zeichnen sich mittlerweile durch geometrische Muster aus, die offensichtlich an die Kufi-Schrift angelehnt ist. Seit einigen Jahren benutzt L’Atlas für seine Werke Klebeband, was ihn wohl zu einem Pionier dieses Graffiti Zweiges macht.

Besucht L’Atlas offizielle Homepage hier, es lohnt sich!

Banksy vs. Warhol – der Popart Effekt

Freitag, Juni 11th, 2010

Im Londoner “Hospital” findet derzeit eine Gegenüberstellung Banksy vs. Andy Warhol statt. Da war es wohl kein Zufall, dass am Morgen nach der Ausstellungseröffnung ein Marylin Monroe Kopf auf dem Gehweg aufgesprüht war. Angebracht von Banksy selbst, versteht sich!

Nachdem Banksy in letzter Zeit eher im Ausland auf sich aufmerksam gemacht hat, scheint er derzeit wieder mehr in seinem Heimatland England aufzutreten – sehr zur Freude der Engländer, versteht sich auch von selbst.

Bis zum 1. September kann man nun in dem Londoner Ausstellungraum “The Hospital” zwei Ikonen in der direkten Gegenüberstellung bewundern: Die etablierte Lichtgestalt des Popart, Andy Warhol und der “Robin Hood” der Street Art, Banksy, der ja strikt aus dem Verborgenen aktiv wird.


Wie das Art-Magazin zu berichten weiß, dreht sich die Ausstellung um Gleichheiten und Gegensätze beider Künstler:

“Die Ausstellung zeigt erstmals, wie sehr sich Banksy aus der Warholschen Bildwelt bedient, und sie enthüllt die feinen Nuancen, die er sich dabei erlaubt. Da hängt die „Marilyn“ Andy Warhols neben einem scheinbaren Abbild ihrer selbst. Auf den beiden Siebdrucken scheint das Frauengesicht auf den ersten Blick identisch: die toupierten gelben Haare, das rosa Gesicht – doch der Mund ist anders: Warhol bildet den Kirschmund der Monroe ab, während er bei Banksy schräg wirkt, vielleicht ein bisschen grantig, eben so wie bei einem wohlbekannten Mädchen aus Croydon. Aus „Marilyn“ von 1967 ist „Kate Moss (Black)“ von 2005 geworden. Hier spielt Banksy mit unserer auf Kenntnis und Erwartung basierenden Sehroutine. Im ersten Moment dominieren die Gemeinsamkeiten, und im nächsten kann man vor lauter Unterschieden plötzlich keine mehr entdecken.”

Jedoch finden sich durchaus auch Parallelen zwischen beiden Künstlern: beide haben einen zynischen Blick auf die Welt des Konsums gerichtet. Man nehme nur Warhols berühmte Suppendosen-Bilder, mit denen er offensichtlich den Reklame-Götzen auf die Füße treten wollte. Banksy griff diese Idee 2005 auf und zog die englische Billig-Supermarktkette “TESCO” durch den Kakao. Statt aber auf Luxus zu setzen, greift er die in der Zeit groß gewordene “Billig, Billiger, am Billigsten” Mentalität auf und bildete eine TESCO Suppe ab. Eines dieser Drucke hängte Banksy übrigens ungefragt im New Yorker MoMA auf.

Dann wäre da noch die verschiedene Interpretation von “Queen Elizabeth”. Warhol zieht in diesem Falle eine wohlwollende Darstellung vor, während Banksy eher eine Satire auf die Monarchie wählt (aus der Nähe sehen manche Dinge eben ganz anders aus!).


Allerdings zeigt die Ausstellung aber den großen Unterschied der beiden Künstler: während Warhol sich auch selbst mal gerne in Szene setzt, agiert Banksy nach wie vor nur aus dem Untergrund und bis heute weiß die Öffentlichkeit nicht, wer er wirklich ist.

Interview mit DAIM aka Mirko Reisser

Samstag, Juni 5th, 2010

DAIM (Mirko Reisser) wurde 1971 in Lüneburg geboren, und gehört zu den erfolgreichsten Graffit-Künstler Deutschlands. Zum Graffiti kam er klassisch über die Hip-Hop Musik, jedoch nahm sein Style nicht die klassische Wende. Anstatt sich aber wie andere an Comics und deren charakteristischen schwarzen Outlines zu orientieren, wollte er seine Buchstaben und Formen durch Licht-und Schatteneffekte definieren. Somit entstand sein einzigartiger 3D-Style, der ihn schnell bekannt werden lassen sollte!

Sein Webseiten Relaunche inspirierte “RAPSPOT.DE” dazu, mit ihm ein Interview zu führen, das ihr “hier” nachlesen könnt – viel Spaß!

Keith Haring – Graffiti Künstler der “Wilden Jahre”

Dienstag, Juni 1st, 2010

Der US-amerikanische Künstler Keith Haring (* 4.Mai 1958 in Reading, Pennsylvania, † 16. Februar 1990 in New York) war in seiner Kunst stark vom Graffiti beeinflusst.
Er interessierte sich schon früh für Kunst und um seiner Vorliebe näher zu kommen, studierte er von 1976 bis 1978 kurz an einer kommerziellen Kunstschule in Pittsburgh. Dieses Studium brach er allerdings 1978 ab, um nach New York zu gehen.

Geprägt hat ihn dort das in den 1960er-Jahren entstandene Graffiti Writing. Er nahm das Studium wieder auf und ging an die „School of Visual Arts“.

Mit seinen Kreidezeichnungen auf abgedeckten Werbetafeln in der New Yorker U-Bahn erlangte er erste öffentliche Aufmerksamkeit, festgehalten wurden die Werke von dem Fotografen Tseng Kwong Chi. Zu dieser Zeit wurde auch das „Radiant Baby“ (Baby mit Strahlenkranz) zu seinem Markenzeichen bzw. Symbol.

Ab 1980 organisierte er Ausstellungen im Club 57, einem legendären Schwulen Club und nahm an der Times-Square-Ausstellung teil. In dieser Zeit malte er auch erstmals Tiere und menschliche Gesichter. 1981 dann entwarf er seine ersten Kalkzeichnungen auf schwarzem Papier und bemalte alle möglichen Gegenstände aus Kunststoff, Metall und gefundenen Gegenständen. Ungefähr zu dieser Zeit traf er auch nicht dem Graffiti Künstler „L.A.II“ (Angel Ortiz) zusammen und es folgte 1982 eine erste Einzelausstellung in der Tony Shafrazi Gallery.

Ebenfalls im Jahr 1982 kam Haring nach Deutschland und nahm an der Documeta 7 in Kassel teil.
Schließlich lernt er Andy Warhol kennen, und die beiden werden Freunde. Auch Warhol mit seiner Popart hat einen gewissen Einfluss auf Haring ausgeübt. Ein bekanntes Werk aus dieser Zeit ist die „Andy Mouse“, eine Mischung aus Andy Warhol und Mickey Mouse.


1984 tauchen einige Werke an den Wänden in Sydney, Melbourne, Rio de Janeiro, Minneapolis und Manhatten auf.
Im Jahre 1985 begann er dann, auch auf Leinwand zu malen, die dann ab 1986 in dem von ihm eröffneten „Pop Shop“ (Lafayette Street, Soho) verkauft wurden.

In den folgenden Jahren kamen dann zahlreiche Graffiti Werke in den verschiedensten Metropolen dieser Welt dazu, u.a. auch eines in Berlin, am Checkpoint Charlie.

Grace Jones hat er für ihr Video „I‘m not Perfect“ in ein „Body Graffiti“ gehüllt.

Bemerkenswert ist auch, dass er sich seit 1987 mit seiner Kunst stark für Benefiz-Aktionen gegen Immunschwächekrankheit AIDS engagierte, an der er selbst 1988 erkrankte. Zwei Jahre später verliert er den Kampf gegen sie, nachdem er aber vorher die gemeinnützige Keith-Haring-Stiftung gegründet hat und sich in der Widespread-Kampagne für die AIDS-Vorsorge stark gemacht hat.

Für eine posthume Würdigung des Künstlers und sein Engagement für die Kunst und gegen die Bekämpfung von AIDS drehte die Regisseurin Christina Clausen den Dokumentarfilm „The Universe of Keith Haring“, der im Juli 2009 in die Kinos kam. Er enthält Tonaufnahmen von Interviews mit Haring, Mitwirkende sind u.a. Madonna und Andy Warhol, sein alter Freund.

Julian Beever – Kreide Graffiti Künstler

Dienstag, Mai 18th, 2010

Julian Beever ist ein englischer Graffiti Künstler, der seine Werke allerdings nicht mit der Spraydose erstellt, sondern sie mit Kreide auf die Straßen malt. Das Besondere daran ist, dass sie durch einen 3D-Effekt täuschend echt aussehen, wenn man sie vom richtigen Winkel aus betrachtet. Er ist seit Mitte der 1990er Jahre aktiv und hat durch seine exzellente Arbeit sehr schnell eine gewisse Berühmtheit erlangt und wurde auch schon als „pavement Picasso“ betitelt.

Seine 3D-Werke sind eine Mischung aus Realität und Fantasie, die das menschliche Auge und Gehirn derart täuschen, das man den Eindruck bekommt, das Bild hätte tatsächlich eine räumliche Tiefe. Er benutzt dazu Techniken zur Erzeugung von räumlicher Perspektive, die erstmals durch Leonardo da Vinci oder Hans Holbein angewendet wurden.
Zu seinen bekanntesten Werken zählen wohl den Swimming-Pool, der so echt aussah, dass Passanten einen Bogen um ihn machten um nicht nass zu werden, sowie der Springbrunnen  inmitten eines Fußgängerweges, und die 3D Zeichnung der Erde, entstanden bei der „Make Poverty History“ Kampagne.

Neben seinen 3D Graffiti Werken macht Beever auch Wandgemälde, Kopien von alten Meistern, Ölgemälde und Collagen, oft angeheuert durch kommerzielle Organisationen.

Hier ein paar seiner beeindruckendsten Kreide Werke, viel Spaß beim Anschauen!

Banksy – Kleines Malheur bei Filmtitelauswahl!

Donnerstag, April 29th, 2010

“Exit Through the Gift Shop” ist nun ja bereits als Name von Banksy’s Film bekannt… was aber bisher nicht so viele wussten, dies ist auch der Name einer Cover Band aus Ealing Brentford (bei London).
Banksy hat sich, als er dieses Malheur bemerkt hat, ganz Gentleman Like bei der Band entschuldigt und einen (wie ich finde fairen) Deal angeboten. Falls die Band ihren Namen ändern würde, würden sie als Gegenleistung einen echten Banksy bekommen!
Die Band musste nich lange überlegen, und hat spontan in dieses Angebot eingewilligt… und kann sich nun über ein Banksy Gemälde (siehe unten) im Wert von ungefähr 200.000 Pfund freuen!

Mehr über diese Geschichte und ein exklusives Video der Band findet ihr hier.

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