Archive for Mai, 2010

Salzburg: Modiva Festival 2010

Sonntag, Mai 30th, 2010

Das Movida Festival ist der Nachfolger der Unite Parade. In der Woche vom 19.06.- 26.06.2010 wird der Volksgarten Park Salzburg der Austragungsort des ersten Movida Festivals in Salzburg sein.

Die “Movida” war der kulturelle und soziale Befreiungsschlag der Madrilenischen Untergrundkultur während und nach Franco in den frühen 80ern. Das Movida Festival sieht sich ebenfalls als kulturelle Befreiung von Zwängen aber noch mehr Festival der Inspiration.

Ein besonderer Schwerpunkt des Festivals liegt auf den 40 Workshops, die allesamt gratis angeboten werden: Unter anderem wird ein Graffiti Workshop angeboten, durchgeführt vom Salzburger Graffiti Kollektiv “Lumpenpack”.

“Hier kann man den Sprayer über die Schultern schauen und Fragen und Techniken klären.”

Der Workshop ist in zwei Phasen aufgeteilt: In den ersten Tagen werden an einem alten Feuerwehrbus verschiedene Techniken geübt, in der zweiten Phase geht es dann ans Eingemachte: es wird gesketched und Schablonen abgefertigt, die dann schlussendlich an die Wand kommen sollen.

Da die Plätze limitiert sind auf 10 Personen, sollten sich Interessierte schnell hier anmelden!

Have Fun!!!

Simpsons Street-Art Graffiti

Samstag, Mai 29th, 2010

Als Serie sind sie ja längst Kult – die Rede ist von den Simpsons.

Nun haben in einigen Städten Rund um den Globus auch Simpsons Graffiti Peaces Einzug gehalten. Gemalt wurden einige der Helden des beliebten Cartoons, wie Homer, Bart, Mr. Burns und viele mehr.

Einige Werke sind offensichtlich in Vancouver gesichtet worden, allerdings ist der Künstler bisher unbekannt.

Da war wohl sehr begabte Fans am Werk!

Seht selbst:

Lightwriting – der neue “Graffiti” Trend

Montag, Mai 24th, 2010

Ob man nun Lightwriting dem Graffiti zuordnen kann, darüber kann man sicherlich streiten. Aber selbst wenn man es nicht tut, einige Gemeinsamkeiten gibt es doch: die Künstler ziehen nachts los, und ihre Werke zu erstellen, und raus kommen oft gelungene “Kunststücke”!

Jedoch benutzen Lightwriter im Gegensatz zu Graffiti-Sprühern keine Farbdosen, sondern ziehen nachts lediglich mit  Kamera, Lampen und Lichter im Gepäck los. Und ihre Werke sind noch vergänglicher als die der Graffiti Sprüher.

Im letzter Zeit hat sich das „Lightwriting“, (auf Deutsch „Lichtschreiben“), vom absoluten Underground-Phänomen zum Trend entwickelt. Mit Hilfe von Taschenlampen oder anderen Lichtquellen zeichnen die Lightwriter Muster, Figuren und Schriftzüge in die Luft, nehmen alles mit einer Digitalkamera auf und schaffen so spektakuläre Bilder mit witzigen, aber teilweise auch verblüffenden Effekten.

Und das funktioniert so: Man benötigt im Grunde nur eine Kamera mit Stativ und eine bewegliche Lichtquelle. Die Belichtungszeit auf etwa 30 Sekunden einstellen, auslösen und mit Taschenlampe, LED-Leuchte oder einer anderen beliebigen Lichtquelle in die dunkle Stadtlandschaft malen. Dank Langzeitbelichtung und sehr klein eingestellter Blende zeichnet die Kamera alles auf, was hell ist oder sich nicht bewegt. Auf dem Foto sind später also lediglich das Kunstwerk und die Umgebung, nicht aber der Künstler selbst zu sehen. Mit ein wenig Fantasie und viel Übung entstehen so bunte Bilder, wie zum Beispiel leuchtende Strichmännchen auf Parkbänken, Mülleimer mit glühenden Roboter-Antennen, futuristische Streifen auf Hauswänden oder flimmernde Herzen über Hochhausdächern. Mit Stopptrick und Einzelbild-Animation sind sogar Filme möglich.

Gefunden im ksta (Kölner Stadtanzeiger)

Bildergalerie – Julian Beever

Freitag, Mai 21st, 2010

Julian Beever – Kreide Graffiti Künstler

Dienstag, Mai 18th, 2010

Julian Beever ist ein englischer Graffiti Künstler, der seine Werke allerdings nicht mit der Spraydose erstellt, sondern sie mit Kreide auf die Straßen malt. Das Besondere daran ist, dass sie durch einen 3D-Effekt täuschend echt aussehen, wenn man sie vom richtigen Winkel aus betrachtet. Er ist seit Mitte der 1990er Jahre aktiv und hat durch seine exzellente Arbeit sehr schnell eine gewisse Berühmtheit erlangt und wurde auch schon als „pavement Picasso“ betitelt.

Seine 3D-Werke sind eine Mischung aus Realität und Fantasie, die das menschliche Auge und Gehirn derart täuschen, das man den Eindruck bekommt, das Bild hätte tatsächlich eine räumliche Tiefe. Er benutzt dazu Techniken zur Erzeugung von räumlicher Perspektive, die erstmals durch Leonardo da Vinci oder Hans Holbein angewendet wurden.
Zu seinen bekanntesten Werken zählen wohl den Swimming-Pool, der so echt aussah, dass Passanten einen Bogen um ihn machten um nicht nass zu werden, sowie der Springbrunnen  inmitten eines Fußgängerweges, und die 3D Zeichnung der Erde, entstanden bei der „Make Poverty History“ Kampagne.

Neben seinen 3D Graffiti Werken macht Beever auch Wandgemälde, Kopien von alten Meistern, Ölgemälde und Collagen, oft angeheuert durch kommerzielle Organisationen.

Hier ein paar seiner beeindruckendsten Kreide Werke, viel Spaß beim Anschauen!

Berlin – Bierpinsel ist jetzt schön bunt!

Freitag, Mai 14th, 2010

Nach 6 Wochen fleißigem Besprühen ist das Bierpinsel Projekt “Turmkunst 2010″ mit dem heutigen Tag beendet – und das Resultat kann sich sehen lassen, wie ich meine!

4 Graffiti Künstler aus aller Welt haben dem vorher trist aussehenden Wahrzeichen von Steglitz ein neues Gesicht gegeben, wie man an den Bildern unten sehen kann. Für das Projekt wurden von den Streetart Künstlern insgesamt fast 2000 Sprühdosen verbraucht.

„Die Künstler haben hier Großes geleistet“, sagte die Geschäftsführerin der Schlossturm GmbH, Larissa Laternser. „Ich bin stolz auf das Ergebnis und freue mich, dass wir es geschafft haben, ein Stück Stadtbild zu prägen und den Turm wiederzubeleben.“

Der Turm bekam seinen liebevollen Kosenamen übrigens bei seiner Eröffnungsfeier: Als der Turm 1976 eröffnet wurde und auf der Feier Freibier ausgeschenkt wurde, war im Volksmund der Name “Bierpinsel” entstanden. In den folgenden Jahrzehnten beherbergte das Gebäude Kneipen und Restaurants, stand zuletzt aber wegen Sanierungsarbeiten mehrere Jahre leer.

Schade ist nur, dass die Werke offensichtlich nur ein Jahr lang bleiben sollen, danach sollen sie wieder weg. Street Art – vergängliche Kunst eben!

Vorher:

Die Künstler:

Nachher:

Graffiti Jam in Heidelberg

Donnerstag, Mai 13th, 2010

Bin eben im Netz auf folgende Meldung gestoßen, und will sie euch nicht vorenthalten:

Am 30. Mai findet die “WET PAINT Graffiti Session” am Messplatz in Heidelberg statt… Details findest Du auf dem Plakat.

Für das leibliche Wohl wird anscheinend gut gesorgt – also schon mal den Termin vormerken und vorbeischauen!

Und noch mehr Banksy…

Donnerstag, Mai 13th, 2010

Neues Graffiti Projekt in Frankfurt

Sonntag, Mai 9th, 2010

Seit gestern läuft im Sinai-Park (Frankfurt-Eschersheim) das Projekt “Schnitzing”, initiiert vom Bildhauer Hendoc.

Im Park wurde ein 4 Meter hoher Würfel aufgebaut, dessen Aussenseiten mit Leinwänden verkleidet ist. Diese sollen als legale Sprühfläche für Graffiti Werke zur Verfügung stehen. Das beste daran ist, dass sie immer wieder erneuert werden können, so dass der Würfel als “unendliche, legale Graffiti-Wand” zu verstehen ist.

Im Würfel wurde ein Eichenstamm platziert, der als “Schnitzing” Objekt zur Verfügung steht. So können Graffiti Künstler nicht nur mit der Spraycan aktiv werden, sondern sich auch mit der Kettensäge am “Schnitzing” üben.

Gefunden auf “www.wallsteetmeeting.de”.

Polizei bildet Graffiti-Spürhunde aus

Sonntag, Mai 9th, 2010

Eben habe ich gelesen, dass die Polizei tatsächlich Graffiti-Spürhunde ausbildet – da frage ich mich doch, was die da aufspüren? Geht es hier nach Graffiti Qualität? Oder werden die Hunde auf die verschiedenen Graffiti Formen spezialisiert – einen Tag Graffiti Hund, einen der sich auf den Writing Style konzentriert, oder dann doch lieber Stencil Graffiti?

Bellen die Hunde lauter oder leiser, je nach “Qualität” des Graffiti? Nach dem Motto, wenn der Hund nicht anschlägt, darf das Graffiti an der Wand bleiben, ansonsten muss es entfernt werden?

Also, ich muss sagen, diese Meldung hinterlässt bei mir doch sehr viele Fragezeichen ;-)

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