Rapidrabbit hat heute die Version 2.2 ihrer iPhone App „Spray Can“ heraus gegeben. Seit Mai 2009 auf dem Markt, steigt der Download ständig – mittlerweile können sich über 1.000.000 Mio „Sprayer“ über diese kostenlose Graffiti Applikation erfreuen.
Diese App simuliert eine Spraydose, die geschüttelt wird und mit der gesprüht werden kann. Auf vielfachen Nutzerwunsch enthält die neue Version unter anderem verschiedene Hintergründe und neue Mal-Optionen bereit.
Spray Can hat zwei Hauptfunktionen. Mit der ersten kann Farbe wie mit einer richtigen Spraydose „aufgeschüttelt“ und gesprüht werden. Mit der zweiten Funktion können Graffitis gemalt werden und auf Facebook oder Twitter veröffentlicht werden. Durch einfaches „runterswipen“ der Spaydose können Bilder kreiert werden.
Bereits Ende Oktober 2009 wurde bei Arte Tracks ein kurzer Beitrag über Banksy gesendet, der absolut sehens- und zeigenswert ist!
In dem Beitrag geht es um:
Provokation mit der Schablone: Banksy hat seinerzeit ein ganzes Land gegen sich aufgebracht und es trotzdem geschafft, bis heute anonym zu bleiben. Tracks mit dem Porträt eines Unbekannten.
In einer schönen Zusammenfassung wird über Banksy‘s „Werdegang“ berichtet, wie er z.B. von Bristol die Welt eroberte, wie er das Stadtmuseum von Bristol mit seiner bisher größten Ausstellung annektierte oder wie es dazu kam, dass seine Werke zu angesagten Kunstwerken wurden, für die man mittlerweile ganz schön Geld hinlegen muss. Interessant und amüsant sind auch die Erzählungen von Tom Bingle – aka Inkie, der Graffiti-Vize-Weltmeister aus den 80er Jahren und Mitglied von Banksy‘s erster Crew. Er berichtet, dass Banksy damals verpönt wurde, als dieser das erste mal seine Schablonen mit zum Sprayen nahm um seine berühmten Stencil Graffiti zu machen… dies wurde als „gewollt, aber nicht gekonnt“ empfunden. Schnell stellte sich jedoch heraus, dass dies auch seine Vorteile hatte – in Sekundenschnelle hatte Banksy seine Werke an die Wand gebracht, während die anderen Stunden daran verbrachten… und womöglich von der Polizei geschnappt wurden! Da war Banksy längst schon wieder Zuhause.
Graffiti Buchstaben können auf x-verschiedene Arten gemacht werden. Um sie im richtigen Größenverhältnis zueinander hinzubekommen, benutzt man am besten kariertes Papier. Und mit einem Tuschestift kannst Du den einzelnen Graffiti Buchstaben ganz einfach einen räumlichen Effekt hinzufügen.
Dieses Video zeigt Dir, wie Du ganz einfach Graffiti Buchstaben mit verschiedenen Effekten selbst machen kannst.
In Radolfzell am Bodensee eröffnet die Schiesser AG im Seemaxx ein neues Geschäft und verbindet dies mit einem Graffiti-Contest. Zwischen 11 und 16 Uhr können am Samstag, 27. März, Spray-Künstler ihr Talent zeigen. Zum Wettbewerb wird das Karaokemobil des alternativen Kulturzentrums s’Bokle eingesetzt, eine Hiphop-Tanzgruppe wird auftreten, mit von der Partie ist außerdem die b-free-Saftbar. Besprüht werden soll unter anderem ein altes Auto, für die besten Graffitis gibt es Gewinne aus dem neuen „Uncover-Store“. Ein Anreiz zum Mitmachen ist ferner das Versprechen, dass die besten Entwürfe im Herstellerverkaufszentrum ausgestellt werden.
Also, wer Lust hat und in der Nähe ist, sollte da mal vorbei schauen!
Info gefunden im online Südkurier, Kreis Konstanz/Radolfzell
Ein Graffiti kann aus sehr vielen verschiedenen Materialien gemacht werden, der Fantasie sind hier mal wieder keine Grenzen gesetzt. Am Besten eignen sich jedoch Edding Stifte, Sticker oder Schablonen (Stencil) dazu, ein großartiges Graffiti Werk zu machen. Bei den Sprühdosen (cans) erzielt an durch verschiedene Sprühkappen die unterschiedlichsten Effekte.
Lerne mehr über die verschiedenen Mittel und Werkzeuge zum Erstellen von Graffiti in diesem kurzen Video.
Du möchtest ein „richtiges“ Graffiti schreiben können, aber weißt nicht wie?
Wie mit fast allem, gibt es nicht „den einen“ richtigen Weg, Namen im Graffiti Style zu schreiben, es ist sogar gewünscht, seinen eigenen Stil entwickeln. Dennoch gibt es ein paar Grundlagen, die man berücksichtigen sollte und die einem dabei helfen, eigene Graffiti-Namen zu zeichnen.
1.
Es gibt sehr viele verschiedene Arten von Graffiti Writing. Es lohnt sich, sich mit diesen verschiedenen Style‘s vorher vertraut zu machen, bevor man damit beginnt, selbst künstlerisch tätig zu werden. Dadurch bekommt man eine ganz gute Idee von den Möglichkeiten und kann somit feststellen, was man selbst gerne machen möchte.
2.
Fang am Besten damit an, Deinen Namen auf ein Stück Papier zu schreiben. Man kann natürlich jedes Wort nehmen, aber der eigene Name ist bestimmt die beste Wahl für einen Anfänger. So fangen alle Graffiti-Künstler mit Graffiti an, indem sie zuerst eine einzigartige Unterschrift entwickeln.
Schreibe alle Buchstaben in Großbuchstaben und lasse genug Platz zum Ausarbeiten zwischen ihnen. Verwende dazu am besten einen Bleistift, dann kannst Du eventuelle Fehler einfach wieder ausradieren. Achte auch darauf, dass die Buchstaben auch groß genug sind, um sie in einem bestimmten Stil verändern zu können.
3.
Nun wähle einen Stil, den Du gerne anwenden möchtest. Wie schon gesagt, gibt es sehr viele. Z.B. ist der Bubble Style sehr populär, aber Deiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. So können die Ränder der Buchstaben scharfe oder runde Ränder haben. Ebenso kann man die Größe der Buchstaben variieren, entweder sind alle gleich groß, oder aber manche sind kleiner oder größer als andere.
4.
Nachdem Du Dich für einen Stil entschieden hast, fange damit an die Buchstaben in diesem Stil zu umranden. Nehme dazu auch wieder einen Bleistift und drücke nicht zu fest auf, damit leicht Korrekturen vorzunehmen sind. Dies wird wohl einige Zeit in Anspruch nehmen, also verliere nicht die Geduld.
5.
Um Deinen eigenen Touch reinzubringen, versuche es einfach damit, dass Du z.B. die Liniendicke variierst. Gebe allen Linien dieselbe Dicke oder versuche es mal mit Schattierungen, um einen gewissen 3D Effekt zu erzielen. Eine schöne Wirkung erzielt man auch damit, indem man die Linien mal dicker und dann wieder schmaler werden lässt (zum Beispiel könnten die Spitze und eine Seite eines “O” sehr dick sein, während der Boden und die andere Seite eingeengt werden).
6.
Du kannst auch noch weitere Details hinzufügen wenn Du möchtest. Vielleicht würde ein Blitz für den Punkt eines “i” gut aussehen, oder aus den Löchern eines „B“ spähen auf einmal Augen. Oder male eine große Luftblase um den ganzen Namen… nichts ist unmöglich!
7.
Bevor mit der Ausgestaltung bzw. dem Ausmalen der Buchstaben weitergemacht wird, ist es am Besten, eine Kopie der Zeichnung zu machen, um diese dann als Vorlage für weitere Versuche zu haben.
8.
Nun kannst Du die Linien, die mit Bleistift gezeichnet sind, mit einem Marker oder anderem Buntstift nachzeichnen. Sei dabei sehr sorgfältig, da Du bei diesem Schritt Fehler nicht rückgängig machen kannst.
Danach kannst Du beginnen, das Werk mit Farbe anzureichern, damit ein schöner Eye-Catcher entsteht.
9.
Nachdem Dein Graffiti nun auch eine farbliche Note bekommen hat, überprüfe, ob der von Dir gewünschte Effekt sichtbar ist. Falls ja – herzlichen Glückwunsch zu Deinem ersten Graffiti! Falls nicht – Du hast ja noch das Original, und kannst einfach weiter üben – gebe nicht auf, es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen!
Und hier noch ein schönes Video, wie man sein Graffiti auf Leinwand bringen kann…
So macht Shoppen doch Spaß: In der Frankfurter Zeilgalerie schmücken nun die Wände des neu eröffneten Ladens “WearDich” einige sehr gelungene Graffiti… da macht das Warten auf den Liebsten/die Liebste doch mal Laune! Und selbst wenn das Shopping Herz nichts gefunden hat, ein Fest für die Augen ist der Besuch allemal!
Angefertigt wurden sie von “ACK2 – Graffiti & More”, von mir ein großes Lob an das Kreativteam aus Frankfurt/Main.
Und hier geht es zu den Foto’s… viel Spaß beim ansehen, es lohnt sich!
Ein weiteres schönes Beispiel für ein gelungenes Graffiti Projekt ist zweifelsfrei “Living Walls”, das Ende 2009 in Offenbach durchgeführt wurde. Unter dem Thema “Kunst zum Anfassen” wurden verschiedenen Künstler eingeladen, die den Slogan “Analog meets Digital” künstlerisch interpretieren sollten.
Es entstand ein Gesamtkunstwerk, das durchaus harmonisiert, obwohl die beiden Themen sich auf den ersten Blick erstmal ausschließen. Die Rechnung der Veranstalter ging auf, das Ergebnis ist
“Vergleichbar mit einer Symphonie: jeder spielt ein anderes Instrument und der Dirigent, in dem Fall das Thema, bringt sie zusammen und in Einklang.”
Hier eine kleine Auswahl der Bilder. Mehr dazu findest Du in dieser Galerie